Sylvia Kirchhofer

Bereits seit ihrer Kindheit übten Pferde eine magische Anziehungskraft auf Sylvia aus. Dies blieb auch ihren Eltern nicht verborgen. Ihr Vater "bombardierte" sie bei jeder erdenklichen Gelegenheit mit den schönsten und interessantesten Pferdebüchern. Auch in der Bibliothek um die Ecke gab es wohl nicht ein Buch über Pferde, das sie nicht gelesen hätte. Ein Buch jedoch stand am Anfang einer Leidenschaft, die sie nie mehr loslassen sollte: "Andalusiens tanzende Pferde" von Ursula Bruns.

Dieses Buch wurde zu ihrer "Bibel", es infizierte sie mit dem "Andalusier-Virus". Ein Kindertraum war geboren! Dieser ging - 30 Jahre später - mit dem Kauf ihres Andalusiers Boléro in Erfüllung. Anlässlich verschiedener Reitkurse hatte sie die ersten Kontakte mit Lusitano-Pferden und langsam aber sicher mutierte ihr Andalusier-Virus zum Lusitano-Virus. Als sich 2004 die Gelegenheit bot, zwei Stuten, die sich bereits in der Zucht in Portugal bewährt hatten, zu erwerben, zögerte sie nicht und legte mit "Olfatica das Lezirias", Tochter des Fandango (Zelador x Boneca) und "Hesperida" ,Tochter des berühmten Veiga-Hengstes Maravilha, den Grundstein des Haras Lusitania.

Sylvia Kirchhofer